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Aktuelle steuerliche und wirtschaftliche
Informationen aus Frankreich

 

Paris, 05/05/2008

 

Inkrafttreten des neuen Arbeitsgesetzbuches

 

Seit dem 1. Mai 2008 ist das neue Arbeitsgesetzbuch in Kraft getreten. Zweck dieser Neugestaltung ist die Vereinfachung des Arbeitsgesetzbuches, das für Arbeitgeber und Arbeitnehmer unlesbar geworden wurde. Zu beachten ist, dass diese Vereinfachung ohne Rechtsänderung erfolgt.

Das neue Arbeitsgesetzbuch wird ab dem 09. Mai verfügbar sein. Die letzte Aktualisierung des Arbeitsgesetzbuches wurde im Jahr 1973 durchgeführt.

 

 

 

Paris, 24/04/2008

 

Die Modernisierung des französischen Arbeitsrechts nimmt Gestalt an.

 

Wie bereits in unserem Newsletter „AFI“ dargestellt, haben sich der französische Arbeitgeberverband und die Gewerkschaften in den vergangenen Monaten über ein Grundsatzpapier geeinigt (Vereinbarung vom 11. Januar 2008).Die Reformen betreffen im Wesentlichen das Einstellungs- (Arbeitsvertrag) und Kündigungsrecht.

Jetzt hat die Regierung den Gesetzesentwurf im Parlament und im Senat eingebracht.

Wir kommen hierauf in Kürze in unserem Newsletter zurück.

 

 

Beachten Sie die Steuererklärungsfristen

 

Wir verweisen nochmals auf die folgenden Eckdaten:

 

Körperschaftsteuererklärung: 5. Mai.

Einkommensteuererklärung: 31. Mai.

Bei elektronischer Erklärung gilt hier eine nach Zonen gestaffelte Frist von zwei Wochen zusätzlich.

Für die Erklärung über Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit gilt der 12. Mai bei Hinterlegung in Papierformat, der 19. Mai bei elektronischer Einreichung.

 

 

Paris, 02/04/2008

 

Die Immobilienpreise in Paris steigen weiter

 

Die Immobilienpreise in Paris sind im Jahre 2007 nochmals um 10,5% gestiegen (gegenüber 10,1% in 2006).

Durchschnittlich bedeutet dies also einen Preis von 6 360,00€ pro Quadratmeter, so die Notare des Pariser Großraums „Ile-de-France“.

In den nahe liegenden Vororten, der sog. „Petite Couronne“ stiegen die Preise um 7,1%. Die Preissteigerung in der sog. „Grande Couronne“ (äußere Vororte) erreichte in 2007 4,7%.

 

Der Immobilienverkauf ist leicht zurückgegangen (-1,3%).

 

 

 

Paris, 27. März 2008

 

Die steuerliche Belastung in Frankreich hat über den 10-Jahres-Zeitraum 1995-2005 zugenommen

 

Die steuerliche Belastung im Vergleich zum Bruttosozialprodukt ist zwischen 1995 und 2005 von 42,7% auf 44% gestiegen. Betrachtet man die einzelnen Steuern und Abgaben, so zeigen Einkommens- und Gewerbesteuer eine abnehmende Tendenz. Bei Körperschafts- sowie Grundsteuern ist eine aufsteigende Tendenz zu beobachten. Die für den französischen Haushalt wichtigste Steuer, nämlich die Umsatzsteuer, ist mit 7,4 Prozentpunkten unverändert geblieben.

 

 

 

Paris, 19.03.2008

 

Gesetz über die Modernisierung der Wirtschaft

 

Ende April 2008 soll das schon lange in Diskussion stehende Gesetz  im Ministerrat eingebracht werden.

Durch den Wahlsieg der Sozialisten bei den am vergangenen Wochenende abgeschlossenen Bürgermeisterwahlen wird dieses Gesetz eine besonders heftig umstritten sein.

Im Vordergrund wird die Förderung der klein- und mittelständischen Betriebe (PME) stehen.

Wegen des schwachen Wirtschaftswachstums in Frankreich und des Drucks von Brüssel, den Haushalt zu sanieren, befindet sich die französische Regierung in einer schwierigen Situation, denn auf der anderen Seite wollen die Sozialdemokraten auf Grund ihres Wahlsieges eine Erhöhung des Mindestlohnes und der Renten durchsetzen.

 

 

 

Paris, 04.März 2008

 

15. März 2008: Wichtiger Steuertermin

 

Alle Unternehmen mit einem Nettoumsatz von 400.000 € pro Jahr, müssen bis zum 15.03.2008 die Mindestkörperschaftsteuer zahlen.

Die Steuer ist nach dem Umsatz gestaffelt und beginnt mit 1300 € ab einem Umsatz von 400.000 € und steigt auf 110.000 € für Unternehmen mit einem Umsatz von 500.000.000 €.

Darüber hinaus wird ab dem 15.03.2008 eine weitere Abschlags- zahlung auf die Körperschaftsteuer fällig.

Die Körperschaftsteuerschlusszahlung für Unternehmen mit Geschäftsjahr 2007 erfolgt am 15.04.2008.

 

 

 

Paris, 28. Februar 2008

 

Preise für Wohnimmobilien sinken erstmalig geringfügig

 

Nach drei weiteren Monatlichen Preissteigerungen ist Oktober 2007 wurde im Monat Januar 2008 erstmalig ein Rückgang von 1,7% festgestellt.

 

 

 

Paris, 18. Februar 2008

 

Frankreich legt schlechte wirtschaftliche Daten vor

 

Laut dem französischen statistischen Amt INSEE beträgt das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2007 lediglich 1,9%. Insbesondere das vierte Quartal ist mit nur 0,4% Wachstum besonders schwach ausgefallen.

In diesem Zusammenhang ist auch auf das steigende Handelsbilanzdefizit Frankreichs hinzuweisen: Für 2007 ergab sich ein historischer Fehlbetrag von 39 Milliarden Euro. Die Investitionen stiegen lediglich um 1%.

 

 

 

 

Paris, 08. Februar 2008

 

Neue Nomenklatur des Code APE

 

Alle Unternehmen werden im sog. « répertoire SIRENE » (système d’identification des entreprises) erfasst, welches vom französischen statistischen Amt (INSEE- Institut National de la statistique et des études économiques) geführt wird.

Im Rahmen dieses Verzeichnisses verfügt jedes Unternehmen über einen APE-Code (activité principale exercée), welcher aus dem NAF-Code (nomenclature d’activités françaises) abgeleitet wird.

Mit Wirkung vom 01. Januar 2008 ändert sich die Nomenklatur NAF und somit auch der APE-Code. Ziel dieser Änderung ist es, die Nomenklatur zu modernisieren und sie an die weltweit verwendeten Einteilungskriterien anzupassen.

 

 

 

Paris, 08. Februar 2008

 

Darlehensverträge 2007: steuerliche Erklärungsfrist bis zum 15. Februar 2008

 

Darlehensverträge in Frankreich müssen von den Gläubigern auf der Erklärung Nr. 2062 bis spätestens zum 15. Februar 2008 deklariert werden.

 

 

 

Paris, 21. Januar 2008

 

Die Immobilienpreise im Pariser Großraum steigen weiter

 

Im Jahr 2007 (Stand 30. September) stiegen die Immobilienpreise um 8,7%. Damit beträgt der Preis pro m² bei Erwerb einer Wohnimmobilie 6181 €. Das teuerste Arrondissement ist das 6. (Quartier Latin) mit 9144 €, gefolgt vom 7. Arrondissement mit 8660 €.

 

Zur Entwicklung der Immobilienpreise gibt es keine klaren Aussagen der Experten. Im Allgemeinen geht man von einer Stagnation oder von einer geringfügigen Preissenkung aus.

 

 

Auch in Frankreich steigt die Inflationsrate

 

Auch Frankreich spürt eine im Vergleich zu den Vorjahren wachsende Preissteigerung. Für das Jahr 2008 wurde die Inflationsrate vorläufig mit 2,6% berechnet.

 

 

 

Wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2008 und danken Ihnen für das Interesse, das Sie unserer Gesellschaft entgegen gebracht haben.

 

Das Geese Marzano Team

 

 

Paris, 14. Januar 2008

 

Die französische Regierung will das Arbeitsrecht reformieren

 

Als eines der Haupthindernisse der wirtschaftlichen Entwicklung wird in Frankreich das restriktive Arbeits- und Sozial- versicherungsrecht angesehen.

Die französische Regierung sieht deshalb die Reform als eines ihrer vorrangigen Projekte an.

Vor allem die gesetzlich fixierte 35-Stundenwoche soll abgeschafft werden. Darüber hinaus soll bzw. hat schon ein Bündel von Maßnahmen den Arbeitsmarkt flexibler gestaltet (z.B. Freistellung von der Sozialversicherung der geleisteten Überstunden).

Unser Newsletter Anfang Februar 2008 wird hierauf näher eingehen.

 

 

 

Paris, 8. Januar 2008

 

Steuergutschrift für Zinsen auf Immobiliendarlehen

 

Nunmehr steht fest, dass die Steuergutschrift auf Zinsen nicht schon für Darlehensaufnahmen ab dem 6. Mai 2007 – Zeitpunkt der Neuwahl des französischen Staatspräsidenten – sondern erst für Immobilienerwerbe nach dem 22. August 2007 vorgenommen werden dürfen.

 

Die französische Regierung begrenzt die Indexierung der Mieten

 

Ursprünglich konnten die Mieten entsprechend der Baukostensteigerung jährlich angepasst werden (indice du coût de la construction).

Nach heutigem Stand ergibt sich die gesetzlich festgelegte Mietpreissteigerung aus den Elementen: „Kosten der Gebäudeinstandhaltung“ (coût des travaux d’entretien) und der allgemeinen Preissteigerung (l’indice du coût de la consommation).

 

Ein Gesetzesentwurf sieht jetzt vor, dass die Mietsteigerung nur noch auf dem Preisindex für Verbrauchsgüter außer Miet- und Tabakwaren (hors loyer et tabac) aufbaut.

Diese Regelung soll gelten für alle Neuverträge und bereits bestehende Verträge.

 

 

 

Paris, 4. Januar 2008

 

Frist bitte beachten

 

Bis zum 31. Januar 2008 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, die im Jahr 2007 gezahlten Gehälter sowohl der Finanzverwaltung als auch den Sozialversicherungsbehörden zu zusenden.

 

 

 

Paris, 20. Dezember 2007

 

Die Mindestkörperschaftssteuer (MKS) soll abgeschafft werden

 

Bisher belastet Frankreich auch Unternehmen, die kein steuerpflichtiges Einkommen erklären, mit der Körperschaftssteuer. Der Steuersatz ist nach der Höhe des Umsatzes gestaffelt, wobei in den letzen Jahren bereits Klein- und Mittelbetriebe weitgehend freigestellt wurden.

 

Jetzt ist vorgesehen, diese Mindestkörperschaftssteuer ganz wegfallen zu lassen.

 

 

 

Paris, 12. Dezember 2007

Wichtiger Hinweis

 

Bis zum 31. Januar 2008 müssen alle Arbeitgeber eine allgemeine Jahreserklärung bei der Steuer- und Sozialversicherungsbehörde einreichen (den sog. DADS), die die gezahlten Löhne und Gehälter 2007 betrifft. Dabei müssen noch etwaige Regularisierungen vorgenommen werden. Die von den Arbeitgebern gelieferten Zahlen werden direkt vom Finanzamt in die Steuererklärung der Arbeitnehmer eingepflegt

 

 

 

Paris, 04. Dezember 2007

Beschäftigung und Kaufkraft im Mittelpunkt der französischen Wirtschaftspolitik

 

Im Zusammenhang mit den Streiks, die ursprünglich von den Gewerkschaften gegen die Sonderrechte bestimmter öffentlicher Unternehmen zielten (z.B. den frühzeitigen Eintritt in den Ruhestand ab 50 Jahren), geht es darüber hinaus nun um die allgemeine Stagnation der Gehälter und die Beseitigung der gesetzlich verankerten 35-Stunde-Woche.

Das französische Statistikamt hat veröffentlicht, dass seit 1978 die Realgehälter (Gehälter nach Eliminierung der Inflationsrate) nicht mehr gestiegen sind. 50% der Arbeitnehmer verdienen weniger als 1 528€ netto im Monat; Ein leitender Angestellter erhält durchschnittliche 45 237€ im Jahr. Dem gegenüber sind die Gehälter auf Basis des gesetzlichen Mindestlohns überproportional gestiegen.

In diesem Zusammenhang will die französische Regierung die 35-Stunden-Woche „indirekt aushebeln“. Und zwar indem das gesetzlich verankerte Prinzip erhalten bleibt, jedoch von Unternehmen zu Unternehmen Vereinbarungen über die Verlängerung der Arbeitszeit gegen Mehrzahlung getroffen werden können.

 

Hinweis: Zur Ankurbelung der Beschäftigung sind bereits zu zahlende Überstunden weitgehend vom Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung  freigestellt worden.

 

 

 

Paris, 26. November 2007

Nur wenige Steuerpflichtige machen von dem « bouclier fiscal » Gebrauch

 

Bekanntlich sind Einkommens- und Vermögenssteuer seit dem 01.01.2007 auf 60% und ab dem 01.01.2008 auf 50% plafonniert.

 

Die französische Steuerverwaltung rechnet damit, dass etwa

100 000 Steuerpflichtige auf Antrag von dieser Begrenzung Gebrauch machen könnten.

Bis zum 30.09.2007 wurden jedoch nur 2722 Anträge gestellt.

Im Hinblick auf den Auftrag für die Finanzverwaltung, die Beziehungen zwischen der Behörde und den Steuerpflichtigen zu verbessern, wird jetzt spezifisch jeder, der potentiell begünstigt werden könnte, angeschrieben.

 

 

 

Paris, 14. November 2007

Die Inflation steigt bedenklich in Frankreich

 

Im Oktober sind die Preise für Konsumgüter auf Jahresbasis um 2% gestiegen. Dies bedeutet eine Erhöhung um 0,5 Punkte im Vergleich zum September (1,5%).

 

Insbesondere der Energie- und Lebensmittelbereich verzeichnen starke Preiserhöhungen.

 

Die Zunahme der Inflation trifft die Öffentlichkeit in einem ungünstigen Zeitpunkt: die französischen Gewerkschaften legen gerade den Schienenverkehr und andere öffentliche Transportmittel lahm, um gegen die geplante Reform der französischen Regierung zu protestieren, die die Sondervergünstigungen für einzelne Bereiche im öffentlichen Sektor betreffen, was den Ruhestand anbelangt.

 

 

 

Paris, 12. November 2007

Hinweis zur steuerlichen Behandlung von Geschenken zum Jahresende

 

Vorab ist zu unterscheiden zwischen umsatzsteuerlicher und ertragssteuerlicher Behandlung.

 

Zur umsatzsteuerlichen Behandlung:

Grundsätzlich besteht kein Vorsteuerabzug, wenn einer Leistung keine Gegenleistung gegenübersteht. Der französische Fiskus gestattet den VSt-Abzug jedoch für „kleine Werbegeschenke“. Das sind konkret 60 € einschließlich Steuern pro Jahr und pro Empfänger.

 

Zur ertragssteuerlichen Behandlung:

Für die Körperschaftsteuer kommt die allgemeine Vorschrift des französischen Steuergesetzes zum Zuge: die Abzugsfähigkeit ist gegeben, wenn der Aufwand im unmittelbaren Interesse des Unternehmens ist. Geschenke > als 30 € einschließlich Steuern müssen in der KöSt-Erklärung auf einem gesonderten Formular, dem sogenannten „relevé détaillé de frais généraux“, angegeben werden.

 

Vorraussetzung für die steuerliche Absetzungsfähigkeit ist somit, dass die Geschenke am Jahresende im Interesse des Unternehmens gewährt werden, d.h. dass sie dazu geeignet sind, die geschäftlichen Beziehungen zum Empfänger zu verbessern („dans l’intérêt de la bonne marche ou du développement de l’ affaire“).

 

 

 

Paris, 07. November 2007

Ergänzung der Informationen zur Quellenbesteuerung auf Dividenden

 

Aufgrund einiger Abänderungen des Finanzgesetzes für 2008 kommt es bei der Pauschalabgabe auf Dividenden zu den folgenden Änderungen: Der Steuersatz dieser Pauschalabgabe wird um 2 Punkte, von 16% auf 18%, erhöht. Des weiteren ist noch die Ergänzungsabgabe zur Sozialversicherung zu entrichten, so dass bei Option auf den Quellenabzug die Belastung von 27% auf 29% steigt.

 

Zu Einzelheiten bezüglich der Quellenbesteuerung von Dividenden und Zinsen verweisen wir auf unseren Newsletter November 2007.

 

 

 

Paris, 25 Oktober 2007

Entwicklung der Immobilienpreise in Paris

 

Der Quadratmeterpreis für freihstehende Altbauwohnungen in Paris ist um etwa 8,3% angestiegen. Der durchschnittlich Mietpreis für einen m² in Paris beträgt nach dem „Notaires-INSEE“ (Nationales Institut für Statistik und Wirtschaftsplanung) Index 5 970 €.

 

 

 

Paris, 19. Oktober 2007

Steuergutschrift für Immobilien und Grundstücke bei 40% für das erste Jahr

 

Im Rahmen der Finanzrechtsreform hat die Nationalversammlung („Assemblée nationale“) die Steuergutschrift auf Fremdkapitalzinsen für einen Hauptwohnsitz im ersten Jahr auf 40% erhöht. Dieses Rechtsmittel ist auf alle unterzeichneten Erwerbsurkunden und Erklärungen zur Eröffnung einer Baustelle anwendbar. Die Höchstgrenze für diesen steuerlichen Vorteil liegt bei 3 000 € für Paare ohne Kindern und 3 400 € für Paare mit zwei Kindern. Geschätzterweise wird diese Maßnahme im Jahr 2008 220mio € kosten. Nach dem ersten Jahr wird der Prozentsatz dieser Steuergutschrift, wie im Zuge des steuerlichen Reformpakets „TEPA“  („loi en faveur du travail,  de l’emploi et du pouvoir d’achat“) vorgesehen,  bei 20% liegen. Dieser neue Prozentsatz gilt dann für die folgenden vier Jahre.

 

Der Vorsitzende der Finanzkommission lässt mitteilen, dass „diese Verfügungen ab 1. Januar 2008 angewandt werden“.

 

 

 

Paris, 17. Oktober 2007

Auch das Bundesjustizministerium nimmt Abstand von den IFRS für kleine und mittlere Unternehmen

 

 

Wir hatten in einem Vortrag vor dem deutsch- französischen Steuerfachausschuss hervorgehoben, dass der Trend für kleine und mittlere Unternehmen weg von den IFRS und mehr auf eine Modernisierung des jetzigen Bilanzrechtes geht.

 

Inzwischen hat das Bundesjustizministerium Pläne vorgelegt, kleine Einzelkaufleute und Personengesellschaften völlig von den Buchführungs- und Bilanzierungspflichten freizustellen und für kleine Kapitalgesellschaften Erleichterungen vorzusehen.

 

Das bestehende Bilanzrecht soll in wesentlichen Punkten die IFRS übernehmen. Eine Umstellung auf IFRS soll jedoch nach den Absichten des Bundesjustizministeriums nicht erfolgen.

 

 

 

Paris, 8. Oktober 2007

Der in Frankreich Steuerpflichtige wird in Zukunft nur noch einen Ansprechpartner haben.

 

Bisher sind die sogenannte „direction générale des impôts“ (DGI) und die „Zahlstelle“ (trésor public) getrennt. Das französische Finanzministerium hat ein Projekt vorgelegt, das vorsieht, dass beide Bereiche bis 2012 zusammengelegt werden sollen.

 

In der Praxis läuft es darauf hinaus, dass der Steuerpflichtige sich nicht mehr an verschiedene „Abteilungen“ der Finanzverwaltung wenden muss, sondern nur noch einen Ansprechpartner hat („guichet fiscal unique“).

 

 

 

Paris, 01. Oktober 2007

IFRS für den Mittelstand?

 

Werden die IFRS für den Mittelstand überhaupt kommen und gegebenenfalls wann werden sie kommen? Wie ist der heutige Stand? Lesen Sie hierzu den Vortrag, der auf dem deutsch-französischen Steuerauschuss in Strassburg am 27. September gehalten wurde.


 

Paris, 17. September 2007

In eigener Sache

 

Mit einer Umsatzsteigerung von über 10% verzeichnete unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr 2006/07 wieder ein überdurchschnittliches Wachstum. Besonders erfreulich entwickelte sich der Auftragsbestand mit Zugängen von renommierten Mandanten aus dem deutschsprachigen Raum. Auch wurden alle zur Wiederwahl fälligen Prüfungsmandate verlängert.

 

 

Paris, 12. September 2007

Wachstumsprognose in Frankreich:

 

Nach der OCDE nimmt die Europäische Kommission ihre Wachstumsprognosen für Frankreich zurück (1,9 % anstatt 2,4 %). Darüber hinaus ist zu beachten, dass die französische Wirtschaft einen wichtigeren Rückgang des Wachstums als die anderen europäischen Länder kennt.

Diese Revision des Wachstums findet statt, wenn die französische Regierung seine Haushaltsprognosen für 2008-2012 in Bruxelles vorstellen muss.

Für das Jahr 2008 sieht Frankreich ein Haushaltsdefizit von 2,3 % des Bruttoinlandsprodukts („PIB“ oder produit intérieur brut“) und einen Wachstum von 2 % bis 2,5 % anstatt 2,5 % vor.

 

 

 

Paris, 11. September 2007

Reform des Sonderrentenversicherungssystems in Frankreich (sog. „régimes spéciaux de retraite“)

 

Am 09. September 2007 hat der Ministerpräsident François FILLON den Willen der Regierung, die Sonderrentenversicherungssysteme (SNCF, RATP, EDF/GDF) auf das System der Beamtenschaft anzugleichen, angekündigt.

Die Einführung dieser wichtigen Reform müsste vom Präsident Nicolas SARKOZY am 18. September 2007 bestätigt werden.

 

 

 

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